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WIESO?

JA: WIESO.

Diese Frage kam auf, als ich dieses Buch fast fertig geschrieben hatte. NOCH so ein „Selbsthilfe-Esoterik-Buch“? Das war die Bezeichnung wie mein Freund Augen rollend all diese dicken Schinken nennt, die das vermeintliche Glück dieser Welt versprechen. Wirklich? Ist dieses Buch nicht tatsächlich doch letztendlich genau so geworden? So, wie ich es auf keinen Fall haben wollte? Ernsthaft? Ich bin allergisch gegen Esoterik, gegen Selbsthilfegruppen, gegen diese aktuellen Veganer-Hypes und dagegen, dass gefühlt wirklich jeder aktuell meditiert und sowieso „aaaach, ewig – eigentlich schon immer Yoga gemacht“ hat. Ja, klar. Ich bin 29, also kann „ewig“ in unserer Generation eigentlich nicht „ewig“ sein – meist ist es 1 Jahr – ab und zu, also eigentlich meist für mich zuhause, so 1 Mal die Woche - wenn man genauer nachfragt. Aber hey! „Das ist alles nur MINDSET – Du formst Dir Deine Realität, Babe!“ Wie ich es alles hasste – und absolut nicht mehr hören konnte! Wieso sollte ich also dieses Buch herausbringen? Um mich doch wieder einzureihen? Als Glied einer Reihe all dieser Individuen, die denken, sie seien alle so etwas Besonderes und so völlig anders als alle anderen? Nein. Wir sind alle gleich. Und eigentlich sind unsere Leben auch alle nicht so sonderlich spannend und aufregend und besonders, wie wir denken. Sind wir mal ehrlich, das ist unsere Generation, die Generation Y. Sicherlich kennt ihr die scherzhaft geschriebenen, aber leider sehr zutreffenden Artikel, die via Social Media viral gingen. War das also doch nur mein Ego, das dieses Buch hier herausbringen will? Das hätte dann wohl absolut nichts mit Spiritualität zu tun. Diese Frage beschäftigte mich ganze 2 Jahre und hielt mich auf, die letzten, entscheidenden Schritte auf dem Weg zur Veröffentlichung zu gehen.

Ich hatte immer den persönlichen Anspruch, wahrhaftig zu sein, authentisch (kennt man aus der Influencer-Blogger-Branche, da sind alle immer sehr authentisch) und dass ich wirklich etwas Wichtiges beizutragen habe für diese Welt – etwas, das Menschen hilft. Dieses Buch sollte Menschen also wirklich etwas bringen, helfen können, eine Unterstützung sein. Und genau dies ist so unheimlich schwierig zu beurteilen, weil letztendlich alles so subjektiv ist und ich die Meinung vertrete, dass man sich eigentlich nur wirklich selbst helfen kann. Es sind jedoch in den letzten Jahren so viele wundersame, außergewöhnliche Dinge passiert, dass ich anfing diese aufzuschreiben aus dem einfachen Grund, weil ich mich vor allem zu Beginn nicht traute, diese mit „normalen“ Menschen zu teilen, sie jedoch irgendwie verarbeiten musste. Ich begann damals plötzlich (ohne dies jemals forciert zu haben) Dinge wahrnehmen zu können, „hell“ sichtig zu werden und Informationen aus anderen Zeiten und Dimensionen zu erhalten. (Hört sich jetzt so crazy an wie Inception oder Avatar – aber ja, im Buch wird Stück für Stück erklärt, was gemeint ist). Ich war anfangs sehr beunruhigt, dachte „Hilfe, ich dreh durch! Ich gehör in die Klapse!“ – doch nach und nach erkannte ich, wie sehr alles Sinn ergab und wie sehr es mir in allen Bereichen meines Lebens half. Ich möchte daher Menschen, die also ebenfalls diese Fähigkeit besitzen, ermutigen diese zum Gemeinwohl einzusetzen und gezielt auszurichten sowie Menschen unterstützen, vielleicht noch unentdeckte Potenziale in sich zu entfalten.

Ich erkannte durch meine jahrelange Arbeit mit Führungspersönlichkeiten in großen Konzernen und zugleich im privaten Umfeld wie sehr modern gelebte Spiritualität Leben bereichern und unsere Gesellschaft verändert werden kann. Dafür braucht es keine Umstellung von äußeren Begebenheiten. Es müssen keine Beziehungen aufgegeben und keine Jobs gewechselt werden, es badarf keiner Ernährungsumstellung und auch kein anderes äußeres Erscheinungsbild ist dafür nötig. Du kannst genau so bleiben, wie Du bist. Vielleicht ist diese Buche eine kleine Inspiration in manchen Lebenslagen und dann hätte es sich schon gelohnt, die letzten Meter doch gegangen zu sein und dieses Buch doch veröffentlicht zu haben.

Wie auch immer. Studiert habe ich BWL. Da ging es oft um Effizienz.

Und das Ineffizienteste EVER wäre wohl gewesen seit 2012, also 7 Jahre lang an einem Buch zu schreiben und dieses dann nicht zu Ende zu bringen. Also brachte ich zu Ende, was ich angefangen hatte. So: LET´S GO!



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